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Floh- und Antikmärkte in Brüssel


Wer gern auf Flohmärkten stöbert und nach Antiquitäten, Kitsch und außergewöhnlichen Mitbringseln sucht, ist in Brüssel genau richtig. Floh- und Antikmärkte sind mit für das besondere Flair der Stadt verantwortlich.

Die beiden beliebstesten und bekanntesten Märkte sind der Antikmarkt auf der Place du Grand Sablon, im Herzen der Altstadt, und der Flohmarkt auf der Place du Jeu de Balle im ehemaligen Arbeiterviertel der Stadt. 

 

Antikmarkt auf der Place du Grand Sablon

Rund um die Place du Grand Sablon befindet sich eine Vielzahl von Antiquitäten-Geschäften. In den Schaufenstern stellen Brüssels renommierteste Antiquitätenhändler sündhaft teure Preziosen aus. Doch der Grand Sablon, zu deutsch der „große Sand“, ist nicht nur ein Ort der Reichen und Schönen. Auf dem Antiquitäten- und Buchmarkt am Wochenende treffen sich Stöberer und Sammler und genießen die gemütliche Umgebung des Platzes mit seinen zahlreichen Cafés, Restaurants, Konditoreien und Praliniers.

Der Antiquitätenmarkt auf der Place du Grand Sablon findet jeden Samstag von 9 bis 18 Uhr und jeden Sonntag von 9 bis 14 Uhr statt.

 


© Jean-Paul Remy - WPT

 

Der Flohmarkt auf der Place du Jeu de Balle

Das ursprünglichste aller Stadtviertel von Brüssel ist das Marollen-Viertel. Wie drei mit dem Rechen gezogene Linien durchfurchen die Rue Blaes, Rue Haute und Rue des Minimes die Giebellandschaft. Fidel und etwas verlottert sind die Marollen, und obendrein eine Fundgrube für Skurriles und Antikes. Fast die Hälfte aller Bewohner sind Ausländer. Sie kamen mit den großen Einwanderungswellen der letzten Jahrzehnte ins Viertel: Zuerst die Italiener, dann die Spanier, dann die Marokkaner, schließlich Schwarzafrikaner aus dem Kongo.

Jeden Tag von 7 bis 14 Uhr findet auf der Place du Jeu de Balle ein Flohmarkt statt, der die multikulturelle Atmosphäre dieses Stadtviertels gut repräsentiert.

 

Weitere Flohmärkte in Belgien

Belgien ist ein ausgesprochenes Flohmarktland und somit ein Paradies für Sammler und Trödler. Seit 1979 ermöglicht ein Gesetz Privatleuten ihren überflüssigen Haushalt abzustoßen. So hat sich eine rege Trödelmarkttradition entwickelt, die heute noch fortbesteht. In fast jedem Ort gibt es jede Woche einen Floh-, Trödel- oder Antikmarkt.