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Justine Henin

Tennis-Botschafterin Belgiens und der Wallonie

 

Als vierfache Siegerin der French Open war die am 1. Juni 1982 in Lüttich geborene Justine Henin auf der internationalen Bühne eine perfekte Botschafterin für die Wallonie.

 

Für die Wallonie gibt es ein „vor“ und ein „nach“ Justine Henin. Heute ist die frühere Tennis-Weltranglistenerste Mutter und trotz ihres jungen Alters im Ruhestand. Aber „Juju“ spielt trotzdem weiter auf internationalem Niveau mit – dank ihrer „Justine-Henin-Akademie“.

 

Persönlichkeit und Arbeit

 

Justine ist zwar in Lüttich geboren, wächst aber in Han-sur-Lesse in der Gemeinde Rochefort auf. Dort beginnt sie im Alter von fünf Jahren Tennis zu spielen. Diese Leidenschaft führt zu einer internationalen Karriere auf hohem Niveau. Die junge Sportlerin verfolgt ihre Ausbildung und trainiert in verschiedenen Sportzentren der Wallonie: in den Tennisclubs von Rochefort, Ciney und Géronsart.

 

Mit 14 Jahren lernt sie ihren Trainer Carlos Rodriguez kennen – diese Begegnung ist entscheidend für ihre Karriere. Die beiden arbeiten 15 Jahre lang zusammen (von 1996 bis 2008 und von 2009 bis 2011). Justine startet als Tennisprofi durch. Ihre Arbeit, ihre Strenge und ihr Wille bringen sie immer wieder aufs Siegertreppchen.

 

1996 gewinnt Justine die Tennis-Jugend-Weltmeisterschaften U14 und den Orange Bowl. Es folgt der erste Sieg bei den French Open im Jugendwettkampf. Sie landet auf Platz 226 der Weltrangliste der Damen der Women's Tennis Association (WTA). Im Lauf der Jahre und Wettkämpfe erobert sich Justine die Spitze der Weltrangliste und wird die beste Tennisspielerin der Welt. Mit Arbeit und Ausdauer hält sie sich mehrere Jahre lang an der Spitze. Das olympische Gold 2004 in Athen ist das Tüpfelchen auf dem i und krönt eine beispielhafte Karriere.

 

Jung im Ruhestand und sehr aktiv

 

Am 14. Mai 2008 verkündet sie erschöpft ihren Rücktritt – nur um 16 Monate später wiederzukommen und sich 2011 endgültig zurückzuziehen. Justine verfolgt ihre Karriere in Limelette weiter, indem sie sich ihrem Club Justine Henin widmet und ihrer Akademie, wo sie junge Sportler an ihrer Erfahrung und ihrem Talent teilhaben lässt.

 

Die Tennisspielerin und jetzt junge Mutter wohnt in Uccle. Sie engagiert sich außerdem mit ihrem Verein „Justine for Kids“ für kranke Kinder.