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Veranstaltungen in der Wildsaison

Saint-Hubert liegt in der waldreichen Provinz Luxemburg und gilt als Hauptstadt der Jagd in den Ardennen –dass die Stadt diesen Titel zu Recht trägt, beweist sie nicht zuletzt mit zwei großen Festen. Beide richtet sie ihrem Namenspatron zu Ehren aus, dem Heiligen Hubertus.

 

Die Internationalen Jagd- und Naturtage in Saint-Hubert

Am ersten Wochenende im September herrscht traditionell großer Auftrieb in Saint-Hubert. Dann finden die Internationalen Jagd- und Naturtage statt. In der mächtigen Hubertus-Basilika spielen Hornisten auf, auf dem Vorplatz bieten Händler Kunsthandwerk und Spezialitäten aus der Region an. Schließlich werden Dackel, Labrador und andere Jagdhelfer gesegnet –denn Hubertus soll auch gegen Tollwut helfen. Den Höhepunkt des Festes bildet ein historischer Umzug, der die Geschichte der Stadt nachzeichnet. Kostümierte Gruppen stellen die einzelnen Etappen dar, wie eine Abfolge lebendiger Einzelbilder. Mehr Informationen: Saint-Hubert-Tourisme

 


(c) WBT - JL Flemal

 

Hubertusfest in St. Hubert

Am 3. November feiert Saint-Hubert den Namenstag seines Stadtheiligen. Der wurde an diesem Datum im Jahr 743 heilig gesprochen. Hubertus ist als Heiliger für die Jagd und den Umweltschutz zuständig und außerdem Patron der Ardennen –entsprechend feierlich wird sein Ehrentag begangen. In der Basilika findet eine heilige Messe samt Jagdhornkonzert statt, gesegnetes Brot wird verteilt. Vor der Kirche erhalten auch Tiere den Segen. Auf dem Markt, der dort abgehalten wird, gibt es vom Kunsthandwerk bis zum Ardenner Schinken alle möglichen Spezialitäten aus der Region. Außerdem treten Reiter, Folkloregruppen, Fahnenwerfer und Falkner auf. Mehr Informationen: St. Hubertus-Fest im wallonischen St. Hubert

 

Die Legende vom Heiligen Hubertus

Hubertusist um 655 in Toulouse geboren und 727 in der Nähe von Lüttich gestorben. Er war Bischof von Maastricht und Lüttich. Hubertus wurde berühmt, weil er eines Tages auf der Jagd einen prächtigen Hirschen gesehen haben soll, der ein leuchtendes Kreuz im Geweih trug. Bis dahin war Hubertus ein brutaler Jäger gewesen. Nach dieser Begegnung begrub er seine Jagdlust und wurde stattdessen frommer Christ. So jedenfalls erzählt es die Hubertus-Legende seit dem Mittelalter. Seine Gebeine kamen 825 ins heutige Saint-Hubert und lockten bis zur Französischen Revolution Pilger an. Die Gläubigen versprachen sich unter anderem Schutz vor Jagdunfällen. Am Hubertustag geweihtes Brot und Salz sollten aber nicht nur Menschen, sondern auch Haustiere vor Tollwut schützen –dieser Brauch wird bis heute gepflegt.