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Wochenende in Mons

Ein Wochenende in Mons und im Hennegau

Samstag:

Vormittags nach dem Einchecken im Hotel bummeln wir erst einmal durch die Innenstadt von Mons. Unser Weg führt über einen der Hügel, die der Stadt ihren Namen gaben (lateinisch: Berg). Obenauf thront die gotische Stiftskirche Sainte-Waudru. Ein Stück weiter erhebt sich der barocke Belfried, der zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Weiter geht’s durch verwinkelte Gassen mit Kopfsteinpflaster Richtung Grand Place. Dort lassen wir uns auf einer der Terrassen nieder und schmieden weitere Pläne für den Tag. Die Auswahl ist groß: Fünf neue Museen sind eingeweiht, das Archiv-, Dokumentations- und Ausstellungszentrum Mundaneum wiedereröffnet. In den Straßen heißt es Augen offen halten, denn Künstler erobern den öffentlichen Raum mit verschiedenen Projekten. Ein Abstecher wäre auch noch drin: Im Vorort Cuesmes liegt das Vincent Van Gogh-Haus und etwas weiter das beeindruckende ehemalige Kohlebergwerk Grand Hornu, das die Unesco ebenfalls zum Weltkulturerbes zählt. Nachdem der Kulturhunger fürs erste gestillt ist, wartet die regionale Küche darauf entdeckt zu werden. Frisch gestärkt machen wir uns danach ans Abendprogramm: Neue Musik im Arsonic, ein Stück im Manège-Theater, eine Lichtinstallation unter nächtlichem Himmel oder kreativer Input in Café Europa?

 


© Visitmons - Gregory Mathelot

Sonntag:

Bevor es zurück nach Deutschland geht, machen wir einen Stopp am Canal du Centre. Mons liegt im Herzen des ehemaligen wallonischen Industriereviers im Hennegau. Imposante Zeugnisse dieser Vergangenheit sind heute noch zu besichtigen – bei einer Bootsfahrt zum Beispiel. Vier hydraulische Schiffshebewerke von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert halfen einst Schiffen, den Höhenunterschied auf dem Kanal zu überwinden, der Maas und Schelde verbindet. Heute sind sie nicht mehr in Betrieb, aber die Unesco hat sie zum Weltkulturerbe erklärt. Den Dienst versieht jetzt das Schiffshebewerk von Strépy-Thieu, immerhin das größte der Welt.